Zwischen Erinnerung und Selbstmitleid – die ewige Ostdebatte

Shownotes

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Was macht eine schwierige Vergangenheit mit dem Blick auf die Gegenwart? Jörg Thadeusz erinnert sich an seinen Patenonkel Siegfried Bahr: Flucht über das zugefrorene Haff, Bergbau im Ruhrgebiet, Grubenwehr – und ein Leben, das trotz aller Härten ohne Selbstmitleid auskam.

Von „Onkel Siggi“ führt der Weg zu einer provokanten Frage: Warum wird mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch immer so selbstverständlich von „den Ostdeutschen“ gesprochen? Und wann wird aus berechtigter Erinnerung an Brüche und Benachteiligungen eine Erklärung, die auch politische Entscheidungen der Gegenwart entschuldigen soll?

Ein Wort zum Sonntag über ostdeutsche Befindlichkeiten, politische Verantwortung – und die Frage, wie lange die Vergangenheit die Gegenwart erklären kann.

Redaktion: Stefan Rupp

Produktion: Mikolaj Wirz


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