Zwischen Wolfsstunde und Regierungsbank – die Macht einer schlaflosen Nacht

Shownotes

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Nächte haben ihre eigenen Gesetze. Wenn alles still wird, werden Zweifel laut. Jörg Thadeusz erzählt von den E-Mails, die man besser nie abgeschickt hätte, von der sprichwörtlichen Wolfsstunde – und von einem CDU-Politiker, der um vier Uhr morgens beschließt, doch nicht Bundesverkehrsminister werden zu wollen.

Aus einer nächtlichen Entscheidung entwickelt sich eine Betrachtung über Politik, Sprache und den menschlichen Umgang mit Unsicherheit. Warum tun viele Politiker so, als seien sie unfehlbare Funktionsträger, obwohl sie dieselben Ängste und schlaflosen Nächte kennen wie alle anderen? Und warum klingt politische Kommunikation so oft nach Behördenschreiben, wenn gerade Ehrlichkeit Vertrauen schaffen könnte?

Ein Wort zum Sonntag über die Wolfsstunde, politische Perfektionsfassaden – und die beruhigende Erkenntnis, dass auch Regierende manchmal einfach nur Menschen sind.

Redaktion: Stefan Rupp

Produktion: Till Robert Zobel


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